Jauch fühlt sich „verarscht“

Günter Jauch ist ja bekannt dafür, in seinen Sendungen gerne seine Meinung und eigene Erfahrungen kund zu tun. So auch gestern Abend bei „Wer wird Millionär“

Die Kandidatin, schätzungsweise Anfang zwanzig, arbeitet bei einem der größten Versicherer Deutschlands, Jauch outet sich als Kunde. Er hat ein Haus dort versichert.

Im Gespräch zwischen zwei Gewinnfragen wundert er sich über das Vorgehen der Versicherung. Der Vertrag werde von Jahr zu Jahr „immer teurer, teurer, teurer“. Daraufhin hole man sich ein Angebot einer anderen Versicherung „Und dann kostet die Prämie wieviel von der Prozent von dem, was Sie bisher gezählt haben? Die Hälfte! Dann gehen sie mit dem Angebot wieder zu Ihrer alten Versicherung und dann sagen die: ok, wir machen nochmal 10 Prozent weniger!“

Kandidatin: „Ja, natürlich!“

Die Chance wäre optimal gewesen, einem breiten Publikum zu erklären, warum die Wohngebäudeversicherung jedes Jahr angepasst werden muss. Leider verpasst … Und „natürlich“ ist das Vorgehen keinesfalls, denn Günter Jauch stellt treffend fest:

„Ja, aber dann bin ich doch 10 Jahre verarscht worden!“

Die Antwort lässt tief blicken:

Kandidatin: „Na, solange Sie sich nicht beschweren sind Sie das ja ein bisschen selber Schuld …“

Mit Wertschätzung und einem fairen Umgang seinen Kunden gegenüber hat das wenig zu tun. Ein Millionenpublikum sieht sich im schlechten Meinungsbild über die Versicherungsbranche bestätigt. Und das Schlimmste ist: offenbar zu recht!

Es gibt viel zu tun. Es hilft wieder einmal nur der Verweis auf den Besuch beim Versicherungsmakler, denn er steht auf der Seite des Kunden.

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