Finanztest: Berufsunfähigkeitstest 2013 einmal mehr nicht zu gebrauchen

In der aktuellen Ausgabe 07/2013 stellt Finanztest wieder einmal Berufsunfähigkeitsversicherungen auf den Prüfstand. Die Kriterien können so nur von jemandem stammen, der dafür keine Haftung übernimmt.

Grundsätzlich: Finanztest sichtet und prüft Versicherungs- und Finanzprodukte und wertet diese anhand von Kriterien, die die Redaktion dafür festlegt. Die Käufer der Zeitschrift können sich an den Empfehlungen orientieren. Finanztest finanziert sich über den Verkauf der Zeitschrift sowie Lizenzen für das Werben mit dem Testurteil. Übrigens erhielten 58 der 74 getesteten Tarife ein „sehr gut“.
Finanztest übernimmt keine Haftung dafür, wenn sich das Produkt im Fall der Fälle als Fehlgriff herausstellt.

Teilweise sollen die Beispielkunden den Vertrag nur bis zum Endalter 60 abzuschließen. Gearbeitet wird heutzutage aber bis 65 oder 67 und auch Finanztest weiß, dass mit steigendem Alter auch das Risiko steigt, berufsunfähig zu werden. Ein solcher Ratschlag wäre für uns als Versicherungmakler, die wir über Jahrzehnte haften – notfalls mit unserem Privatvermögen – undenkbar.

Wer mit dem Gedanken spielt, den Test als Entscheidungsgrundlage zu verwenden, dem lege ich als zusätzliche Lektüre den kurzweiligen Artikels Avanti dilettanti des geschätzten Kollegen Matthias Helberg nahe.

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Autor: am .

2 Comments to “Finanztest: Berufsunfähigkeitstest 2013 einmal mehr nicht zu gebrauchen”

  1. Frauke Geen sagt:

    Schöner kurzer Beitrag, bringt alles direkt auf den Punkt. Dankeschön.

  2. S. Kellner sagt:

    Vielen Dank für die Aufklärung. Man sollte sich vllt. nicht allein auf solche Tests verlassen und eventuell die persönliche Beratung vor Ort suchen.

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